Tiefe Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) gehören zu den häufigsten und potenziell lebensbedrohlichen thromboembolischen Erkrankungen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Risikoerkennung, eine leitliniengerechte Antikoagulation und eine sichere Begleitung der Patientinnen und Patienten im Versorgungsalltag.
Im zweiten Teil der Veranstaltung rund um das Thema Antikoagulation stehen die Prophylaxe und Behandlung venöser Thromboembolien im Mittelpunkt. Neben den wichtigsten dispositionellen und expositionellen Risikofaktoren werden aktuelle Therapieoptionen mit oralen und parenteralen Antikoagulanzien vorgestellt. Dabei geht es unter anderem um geeignete Dosierschemata, Behandlungsdauer, typische unerwünschte Arzneimittelwirkungen sowie verfügbare Antidota.
Ein besonderer Fokus liegt auf der pharmazeutischen Bewertung von Verordnungen: Welche Dosierung passt zu welcher Indikation? Wann muss die Dosierung angepasst werden? Welche Kriterien sollten in der Apotheke erkannt werden?
Anhand konkreter Fallbeispiele wird gemeinsam erarbeitet, dass Arzneimitteltherapie-sicherheit nicht immer hochkomplex sein muss. Oft reicht ein strukturierter Blick auf den Patienten, Indikation, Dosierung, und Begleitmedikation aus, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und die Therapie entscheidend zu verbessern.
Dieser Vortrag ist der zweite Teil einer zweitilgen Reihe, bei der es um das Thema Antikoagulation geht. Wir empfehlen vor diesem Hintergrund, dass Sie an beiden Veranstaltungstagen – am 1. und 8. Juni – jeweils ab 19:30 Uhr teilnehmen. DieAnmeldung zum 1. Teil finden Sie ebenfalls in unserem Fortbildungskalender. Referentin der beiden Vorträge ist Frau Dr. Claudia Kohlert-Schupp, Apothekerin aus Oldenburg.