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Depression in der Apotheke - vor und hinter dem HV

„Vom Tanzen und Ringen“

Ein gewagter Untertitel finden Sie nicht? Gerade bei einer so schwerwiegenden Erkrankung wie es die Depression ohne Zweifel ist. Ein gewisses Unbehagen ist hier sehr gut nachzuvollziehen, denn so ein bisschen hat man das Gefühl, das Problem würde auf die „leichte Schulter genommen“. Dagegen spricht, dass wir dann dafür sogar das „Risiko“ einer Vor-Ort-Veranstaltung auf uns nehmen. Dafür brauchen wir einen gut gefüllten Seminarraum, damit die Veranstaltung stattfinden kann, auch für die Interessierten ist es aufwändiger zu uns zu kommen und es kostet Geld.

All das kann Ihnen schon zeigen, dass wir dieses Thema gerade besonders ernstnehmen und eben und auch gerade Sie vor die Frage stellen, wie geht es Ihnen dabei? Sie werden in Apotheken tagtäglich mit Krankheit und Schlimmeren konfrontiert, Menschen, die zu Pflegefällen werden oder plötzlich nicht mehr da sind. Das hinterlässt Spuren, auf die es zu achten gilt. Und deshalb haben wir mit Frau Peuke und Herrn Schulz Fachleute eingeladen, die dafür bekannt sind, dass sie die Dinge etwas anders angehen, als man das vielleicht gewohnt ist. Was genau sie an diesem 23. September im Apothekerhaus vorhaben, das können Sie jetzt lesen:

Aufbauend auf der höchsten Evidenz

In dieser Veranstaltung steht das Thema „Depressionen“ im Mittelpunkt. Es geht dabei um Patienten in der Apotheke, deren Erkrankung und individuelle Medikation, sowie die therapiefördernde Ansprache. Als roter Faden dient der aktuelle Stand des Wissens, geordnet und gebündelt in der aktuellen „Nationalen Versorgungsleitlinie Depression“. Häufig verordnete Arzneistoffe werden bezüglich Wirkmechanismus, UAW und entsprechender Abgabehinweise unter die Lupe genommen. Der Blick der S3-Leitlinie geht weiter über den Tellerrand hinaus, und somit beleuchten wir ausgewählte evidenzbasierte Therapieoptionen mit Einfluss auf die Neuroplastizität.

Gesund (bleiben) im Gesundheitssystem

Eine steigende Arbeitsverdichtung einerseits trifft auf bedürftigere Patienten andererseits. Um dieser wachsenden Herausforderung zu begegnen, gehen wir gezielt auf die Arbeitssituationen im Apothekenalltag ein. Ein wichtiger Aspekt ist die ressourcenschonende Arbeit als Apothekerin/PTA und darüber hinaus ist dieses Wissen wichtig für alle, die Eltern und Kinder sind/haben. In diesen Zeiten nimmt die Rate an psychischen Erkrankungen stetig zu. Wie gehe ich mit mir selber um? Wie gehen wir im Team mit solch belastenden Konstellationen (besser nicht) um. Auch hierzu werden Sie wertvolle Tipps erhalten.

Solange wir Beratung als „Ringkampf“ um die richtige Therapie verstehen, werden wir auf eigene Kosten beraten. Eine Beratung gelingt dann, wenn wir mit sanften Mitteln die Führung übernehmen, dem Patienten aber auch einen eigenen Entscheidungsraum gewährleisten: Eben: „Vom Tanzen und Ringen!“

Apothekerin Claudia Peuke und Apotheker Christian Schulz machen es anschaulich: Eine Mischung aus Update, Leitlinienverständnis und dem Generalschlüssel in der Offizin, der Kommunikation. Für den heilsamen Umgang mit dem großen Thema der Depressionen - vor und hinter dem HV.

Lernziele
  • Zusammenhänge zwischen Burnout und Depressionen verstehen
  • Hauptaussagen der Leitlinie bei Depressionen kennen
  • erweiterte Hypothesen zur Wirksamkeit von Antidepressiva kennen lernen
  • sichere Abgabe der Antidepressiva
  • Patienten durch die Beratung geleiten
  • eigene Abgrenzung ermöglichen
  • ressourcenschonende Beratung

Wir haben Ihr Interesse geweckt?
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