Biologische Arzneimittel haben sich als innovative, hochwirksame Therapieoption – insbesondere bei Autoimmunerkrankungen – etabliert und eröffnen neue Perspektiven in der Patientenversorgung.
Der Vortrag beleuchtet zwei aktuelle und aus Apothekensicht zentrale Aspekte der Biologika-Therapie:
Anwendungssicherheit durch sachgerechte Schulung
Damit die Therapeutika überhaupt ihr volles Potenzial entfalten können, ist eine korrekte Lagerung und Anwendung der Fertigspritzen und -pens entscheidend. In der Praxis lauern hier zahlreiche Fallstricke, die den Behandlungserfolg gefährden können! Praxistipps, die Sie im Vortrag erhalten, können Ihren Patienten spürbar zugutekommen. Daran wird auch die geplante pharmazeutische Dienstleistung „Erweiterte Einweisung in die korrekte Arzneimittelanwendung mit Üben der Injektionstechnik" anknüpfen – analog zur etablierten pDL für Inhalativa.
Substitution ab April 2026 – Was Apothekenmitarbeitende wissen müssen:
Während eine Substitution bei Biologika lange verboten war, folgt jetzt ein Paradigmenwechsel: Ab April 2026 soll unter festgelegten Voraussetzungen ein Austausch mit einem preisgünstigeren Produkt erfolgen. Dies wirft bei Patienten wie Verordnern Fragen auf und sorgt mitunter für Verunsicherung. Im Vortrag erfahren Sie, welche rechtlichen und pharmazeutischen Rahmenbedingungen für die Substitution gelten und wie Sie ärztliche und patientenseitige Bedenken adressieren, etwa bei anderer Handhabung oder Indikationsunterschieden.
Referentin des Vortrages ist Frau Dr. Verena Stahl aus Herdecke. Sie schreibt regelmäßig in der DAZ, ist dort Mitglied der „POP“-Gruppe und verantwortlich für die Rubrik „AMTS-Spezial“. Seit 2017 ist sie freiberuflich als Referentin und Autorin aktiv und vielen von Ihnen bestimmt aus vielen Fortbildungen bekannt.