Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 1.800 Menschen im Rahmen ihrer Heroinabhängigkeit, die Tendenz ist steigend. Vielen von ihnen könnte durch eine Therapie im Sinne einer Substitutionsbehandlung geholfen werden, weshalb es dringend mehr Ärztinnen und Ärzte braucht, die diese anbieten.
Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass Sie Patientinnen oder Patienten aus Ihrer Apotheke kennen, die auf den (Um-)Wegen des Lebens immer mehr und länger Opioide verordnet bekommen haben und die nun von diesen abhängig geworden sind. Es ist schwierig, diesen Zustand mit anzusehen. Wenn Sie dieses Gefühl der Ausweglosigkeit überwinden und diesen scheinbaren Teufelskreis durchbrechen wollen, dann ist der „Substitutions-Workshop“ am 20. April in Mühlhausen ein erster Schritt.
Wie kann den Betroffenen geholfen werden – wissend, dass ein einfaches Absetzen nicht ausreicht, um aus der Sucht auszusteigen. Die Referentinnen und Referenten haben langjährige Erfahrungen in der unmittelbaren praktischen Durchführung der Substitutionsbehandlung und können mit Ihnen gemeinsam erarbeiten, wie die Arbeit sinnvoll und effizient gelingt. Da auch die Ärztinnen und Ärzte erkannt haben, dass für das gute Gelingen einer Substitutionsbehandlung unbedingt eine kollegiale Zusammenarbeit mit den Vergabe-Apotheken gehört, ist es uns für diesen Praxisworkshop wichtig, beide Berufsgruppen besser miteinander bekannt zu machen.
Im gemeinsamen Austausch über die Chancen und Risiken einer Substitutionsbehandlung kann es ausgezeichnet gelingen, die unterschiedlichen Perspektiven der Kooperationspartner kennenzulernen.
Weitere Information insbeondere zur Anmeldung und zum Programm finden Sie im folgenden Flyer: