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Pharmazie des Lebens
03.05.2026 - Presse

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Thüringer Apothekerkammergesetzes hat die Landesapothekerkammer Thüringen das Projekt „Pharmazie des Lebens“ ins Leben gerufen. Mit einem Buch und einer begleitenden Internetplattform wird dabei ein neuer Blick auf die Pharmazie eröffnet – jenseits klassischer Rückblicke und Chroniken.

Am 30. April 1926 beschloss der Thüringer Landtag das Apothekerkammergesetz und legte damit den Grundstein für die berufliche Selbstverwaltung der Apothekerinnen und Apotheker im Freistaat. Ein Jahrhundert später steht dieses Jubiläum nicht nur für Geschichte, sondern vor allem für die Bedeutung eines Berufsstandes, der die Gesundheitsversorgung maßgeblich prägt.

„Wir wollten bewusst keine klassische Chronik veröffentlichen, sondern zeigen, wie sehr Pharmazie unseren Alltag durchdringt – oft unbemerkt, aber unverzichtbar“, erklärt Danny Neidel von der Landesapothekerkammer Thüringen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht das Jubiläumsbuch „Pharmazie des Lebens“, das 100 Innovationen aus der Pharmazie versammelt. Es erzählt die Geschichten hinter Entwicklungen, die unser Leben prägen – von wissenschaftlichen Durchbrüchen bis hin zu Alltagsprodukten mit pharmazeutischen Wurzeln.

Ergänzt wird das Buch durch die Internetplattform www.pharmazie-des-lebens.de,die Inhalte digital zugänglich macht und vertieft. Ziel ist es, Pharmazie verständlich, anschaulich und für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Das Projekt zeigt: Pharmazie ist weit mehr als die sichere Versorgung mit Arzneimitteln. Sie ist Wissenschaft, Innovation und ein zentraler Bestandteil moderner Gesundheitsversorgung. Gerade vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu.

Kammermitglieder können ein Exemplar des Jubiläumsbuches über die Geschäftsstelle der Landesapothekerkammer Thüringen beziehen.

Mit „Pharmazie des Lebens“ lädt die Kammer dazu ein, bekannte Dinge neu zu betrachten – und die Leistungen eines Berufsstandes sichtbar zu machen, der häufig im Hintergrund wirkt, aber für die Gesellschaft unverzichtbar ist.