• Kontrast
  • Schrift verkleinern
  • Schrift vergrößern
Menu

Tag der Pharmazie 2026 in Jena: Rund 1.000 Jugendliche entdecken die Pharmazie
26.03.2026 - Presse

Der Campus der Friedrich-Schiller-Universität Jena war am 25. März 2026 erfüllt von einer besonderen Energie. Schon beim Betreten war spürbar: Dieser Tag würde kein gewöhnlicher werden. Ein reges Treiben, gespannte Erwartungen und eine beeindruckende Zahl an jungen Menschen prägten das Bild – ein „Gewusel“, das selbst den Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Andreas Marx, sichtlich beeindruckte.

Nachwuchs im Mittelpunkt

Die Veranstaltung stellte die Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Dein Rezept fürs Leben“ konsequent in den Mittelpunkt. Dies spiegelte sich sowohl in den Grußworten als auch in der Gestaltung des Programms wider. „Der Tag der Pharmazie zeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an unserem Beruf ist und wie wichtig es ist, frühzeitig authentische Einblicke zu geben“, betont Danny Neidel, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer. „Wir wollen Pharmazie erlebbar machen und Perspektiven aufzeigen, die vielen vorher nicht bekannt sind.“

Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Besuch der Thüringer Gesundheitsministerin Katharina Schenk, deren Ansprache auf große Resonanz stieß. Hervorgehoben wurde vor allem ihr persönliches Engagement: Sie nahm sich über eine Stunde Zeit für einen intensiven Rundgang, suchte das Gespräch an den Ständen und beließ es nicht beim Zuhören: Sie probierte selbst aus, ließ sich die Herstellung von Arzneimitteln zeigen und stellte gezielte Fragen. Dieses echte Interesse wurde von allen Beteiligten als große Wertschätzung empfunden.

Mitmachen und Ausprobieren

Mit großem Engagement und viel Kreativität präsentierten die Apothekerinnen, Apotheker, Pharmaziestudierenden und PTAs ihre Arbeit. Es wurde experimentiert, hinterfragt, mikroskopiert und hergestellt. Die Besucherinnen und Besucher konnten Pharmazie nicht nur sehen, sondern erleben. Dabei entstand ein differenziertes Bild eines Berufsfeldes, das in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu einseitig dargestellt wird.

Auffällig war zudem die starke Beteiligung junger Kolleginnen und Kollegen sowie die Weiterentwicklung bestehender Stände – ein Zeichen für die Dynamik innerhalb des Berufsstandes.

Starkes Signal für die Zukunft

Mit der hohen Teilnehmerzahl und der positiven Resonanz setzt der Tag der Pharmazie 2026 ein klares Zeichen für die Zukunft. „Das große Interesse bestärkt uns darin, diesen Weg weiterzugehen und für die Pharmazie zu werben. Der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationsteam, das über zwölf Monate hinweg mit großem Einsatz auf diesen Tag hingearbeitet hat. Getragen wurde all dies von einer gemeinsamen Leidenschaft für die Pharmazie“, so Neidels Fazit.