RKI: Warum müssen wir Kinder vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen?

03.11.2021 - Pandemie, Information & Internet

In der COVID-19-Pandemie führten die bisherigen Kontaktbeschränkungen zu gravierenden Einschränkungen des regulären Kita- und Schulbetriebs. Die Mehrzahl der 12- bis 18-Jährigen ist momentan noch nicht gegen COVID-19 geimpft und für rund 9 Millionen Kinder unter dem Alter von 12 Jahren ist noch kein Impfstoff zugelassen. Wie das Epidemiologische Bulletin 46/2021 ausführt, kann der uneingeschränkte Zugang zu Kitas und Schulen und damit ein kontinuierliches Betreuungs- und Bildungsangebot ohne erhöhtes Infektions- und Erkrankungsrisiko nur unter Aufrechterhaltung von infektionspräventiven Maßnahmen gewährleistet werden. Die Umsetzung etablierter Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, das Fernbleiben symptomatischer Kinder und Betreuender/Lehrender sowie ein vollständiger Immunschutz aller weiteren Personen, in deren Obhut die Kinder leben und betreut werden, sind daher essenziell.

Wie wichtig die Umsetzung dieser Maßnahmen ist, zeigen auch die in Thüringen rasant ansteigenden Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen. So berichtet der MDR Thüringen am 02.11., dass in einigen Kreisen in der jungen Altersgruppe von 5 bis 14 die Inzidenz die 1.000-Marke erreicht hat. Beispielsweise lag die Inzidenz bei Kindern in diesem Alter am Dienstag im Ilm-Kreis bei 1.072, im Kreis Sonneberg bei 1.212 und in Weimar bei 997.

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