Welche Testkosten werden übernommen?

13.10.2021 - Pandemie, Information & Internet, externe Gremien

Uns erreichen Anfragen, ob Patientinnen oder Patienten mit „Covid-19-Symptomen“ auch nach der Änderung der Testverordnung noch einen Anspruch auf einen „kostenlosen Bürgertest“ haben.

Für Personen mit „Covid-19-Symptomen“ waren die kostenlosen Bürgertests nie gedacht. Personen mit Krankheitssymptomen sollen sich auch weiterhin an ihren Hausarzt, ihre Hausärztin wenden. Die Kosten für den dann gegebenenfalls veranlassten PCR-Test werden übernommen.

Grundsätzlich gilt: Kosten für Testungen werden übernommen, wenn eine Testung nach der Coronavirus-Testverordnung vorgesehen ist. Diese Verordnung wird laufend angepasst, beispielsweise wenn neue Testmöglichkeiten hinzukommen oder mehr Tests verfügbar sind.

Die Kosten von PCR-Tests werden grundsätzlich übernommen, wenn ein Arzt/eine Ärztin oder das Gesundheitsamt einen Test befürworten. Dafür gibt es Kriterien: zum Beispiel eigene Krankheitssymptome oder der Kontakt mit Infizierten.

Die Kosten von Schnelltests werden übernommen, wenn eine Testung der Teststrategie entspricht. Das sind derzeit die Testungen in Alten- und Pflegeheimen, in Kliniken auch in Schulen. Sie werden von geschultem Personal vorgenommen. Die Kosten können nur für die Schnelltests übernommen werden, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet sind. Die Liste wird anhand von Mindestkriterien und basierend auf Herstellerangaben erstellt. Die Mindestkriterien werden vom Paul-Ehrlich-Institut mit dem Robert Koch-Institut entwickelt und geprüft.

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