Long-COVID: Leitlinie zur Diagnostik und Therapie auf dem Weg

19.03.2021 - Information & Internet, externe Gremien, Pandemie

Wie die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) mitteilt gelten über zwei Millionen Menschen in Deutschland nach einer COVID-19-Infektion als genesen. Doch viele von ihnen sind noch nicht gesund: Schätzungen zufolge haben etwa zehn Prozent mit Langzeitfolgen zu kämpfen, die unter den Bezeichnungen Post-COVID-Syndrom oder Long-COVID bekannt sind. Die Betroffenen leiden vor allem an Lungen- und Herzbeschwerden und fühlen sich häufig extrem erschöpft.

Die Vielfalt an dokumentierten Symptomen macht es behandelnden Ärztinnen und Ärzten schwer, sie einem klar abgegrenzten Krankheitsbild zuzuordnen. Um Behandelnden konkrete Anhaltspunkte zur Diagnostik und Therapie an die Hand zu geben, entwickelt die DGP gemeinsam mit Psychosomatikern, Neurologen und Allgemein-medizinern aktuell eine Leitlinie. Ziel ist es, eine symptomorientierte Diagnostik und daran adaptierte Therapie zu ermöglichen. Die bei der AWMF angemeldete S1-Leitlinie erscheint voraussichtlich Ende April 2021.

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