Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen – und stellt hohe Anforderungen an eine sichere und individuelle Antikoagulation. Orale Antikoagulanzien (OAKs) sind unverzichtbar zur Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern.
Doch welches Antikoagulans ist für welchen Patienten geeignet? Welche Dosierung ist korrekt? Welche Rolle spielen Nierenfunktion, Begleiterkrankungen oder die Komedikation – einschließlich OTC-Präparaten und Selbstmedikation?
Der Vortrag vermittelt praxisnah, wie patientenindividuelle Risikofaktoren und klinische Scores wie CHA₂DS₂-VASc und HAS-BLED in die Therapieentscheidung einfließen. Darüber hinaus werden die Unterschiede zwischen den verfügbaren Antikoagulanzien, relevante Arzneimittelinteraktionen sowie typische Risiken und Fehlerquellen beleuchtet.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie pharmazeutisches Personal durch kompetente Beratung, Medikationsanalyse und interprofessionelle Zusammenarbeit zu einer sicheren und erfolgreichen Antikoagulation beitragen kann – für bessere Arzneimitteltherapiesicherheit und besseren Schutz unserer Patientinnen.
Dieser Vortrag ist der erste Teil einer zweitilgen Reihe, bei der es um das Thema Antikoagulation geht. Wir empfehlen vor diesem Hintergrund, dass Sie an beiden Veranstaltungstagen – am 1. und 8. Juni – jeweils ab 19:30 Uhr teilnehmen. Referentin der beiden Vorträge ist Frau Dr. Claudia Kohlert-Schupp, Apothekerin aus Oldenburg.