AMK aktualisiert Berichtsbögen 09.09.2026 - Arzneimittelinformation, Apothekenwesen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hat ihre Berichtsbögen für Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) und Qualitätsmängel (QM) aktualisiert. Die Online-Formulare wurden technisch und gestalterisch überarbeitet und bieten eine verbesserte Nutzerführung. Auch die PDF-Formulare wurden inhaltlich an den aktuellen Stand angepasst.
Die AMK empfiehlt, Meldungen bevorzugt über die Online-Formulare einzureichen. Die strukturierte Erfassung soll die Vollständigkeit und Qualität der übermittelten Daten verbessern. Die aktualisierten Berichtsbögen stehen unter folgender Adresse zur Verfügung:
Rückmeldungen zu den aktualisierten Formularen und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht. Die AMK dankt den Apotheken für ihre Meldungen und den damit verbundenen wichtigen Beitrag zur Arzneimittel(therapie)sicherheit.
Schritt-für-Schritt-Lösung bei der AKdÄ
Auch die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat ihren AKdÄ-Meldebogen aktualisiert und für die Nutzung auf Smartphone und Tablet optimiert. Der Bogen wird hier Schritt für Schritt ausgefüllt, das macht die einzelne Seite übersichtlicher, führt aber dazu, dass man den Bogen nicht als Ganzes vor sich hat. Beim letzten Schritt bekommt man dann noch einmal eine Komplettübersicht über alle Angaben. Explizit werden auch Meldungen aus den Apotheken erfasst.
Sie können nichts falsch machen.
Jede Meldung von UAW und Medikationsfehlern wird durch die jeweilige Kommission geprüft und bewertet. Ihre Spontanmeldungen tragen dazu bei, frühzeitig neue Risiken zu erkennen und Risikofaktoren bei bekannten Arzneimittelnebenwirkungen zu identifizieren. Es ist also in jedem Fall besser eine Meldung „zu viel“ abzugeben, die nach Ansicht der Kommission keine hohe Relevanz hat, als eine zu wenig.