Aufruf zu verstärkter Meldung von Nebenwirkungen

04.12.2019 - externe Gremien, Presse, Information & Internet, Arzneimittelinformation
Die AMK berichtet, dass BfArM und PEI mittels Pressemitteilung über eine gemeinsame Kampagne von insgesamt weltweit 57 Arzneimittelbehörden informieren, um Patientinnen und Patienten verstärkt zum Melden von Verdachtsfällen von Nebenwirkungen insbesondere bei gleichzeitiger Behandlung mit mehreren verschiedenen Arzneimitteln zu motivieren. Die WHO, die EU-Kommission und die EMA unterstützen die Kampagne, die zum vierten Mal in Folge stattfindet und sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit dem Thema Polypharmazie beschäftigt.

Die gleichzeitige Behandlung mit mehreren verschiedenen Arzneimitteln kann das Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) erhöhen. Patienten und deren Angehörige sollen hierfür sensibilisiert werden und bei Verdacht einer UAW ihren Arzt oder Apotheker informieren.

Die AMK nimmt dies zum Anlass auch die Apotheken hinsichtlich möglicher Arzneimittelrisiken aufgrund von Polymedikation zu sensibilisieren. Spontanberichte aus Apotheken liefern wertvolle und belastbare Daten aus der Praxis, die helfen, Risiken möglichst frühzeitig zu identifizieren.

Weitere Informationen können Sie auch dem AMK-Flyer „Für mehr Arzneimittelsicherheit“ entnehmen. Bei Fragen zum Thema Arzneimittelsicherheit nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf der AMK-Homepage.

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