Aktuelle Betrugsmasche: Gefälschte apoBank-Schreiben im Umlauf 01.10.2026 - Information & Internet
Aufmerksamkeit ist der beste Schutz
Aktuell erreichen uns Hinweise von Mitgliedern, dass sie gefälschte postalische Schreiben im Namen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erhalten haben. Presseberichte legen nahe, dass viele derartige Schreiben im Umlauf sind.
Keine plumpen Fälschungen
Die Briefe wirken auf den ersten Blick echt. Darin werden die Empfängerinnen und Empfänger unter anderem aufgefordert, über einen QR-Code ihre Daten zu bestätigen oder zu aktualisieren. Hinter dem QR-Code verbirgt sich jedoch eine gefälschte Internetseite. Ziel ist es, Zugangsdaten zum Online-Banking oder andere persönliche Daten abzugreifen. Wie hoch der Schaden sein kann, zeigt ein aktueller Fall aus Thüringen. Der MDR berichtete Ende September über einen Arzt, der durch diese Betrugsmasche rund 100.000 Euro verloren hat.
Keineswegs nur ein Problem der apoBank
Wir empfehlen daher, bei entsprechenden Schreiben mit „Verifizierungsaufforderungen“ besonders aufmerksam zu sein. QR-Codes sollten nicht gescannt und Zugangsdaten nicht über Links oder Internetseiten aus solchen Schreiben eingegeben werden. Bei Unsicherheiten sollte die apoBank ausschließlich über die bekannten offiziellen Kontaktwege angesprochen werden. Nähere Informationen und Vorgaben, was Sie tun sollten, falls Sie ein Schreiben erhalten oder bereits die verlinkten Seiten aufgerufen haben, finden Sie unter www.apobank.de/service/sicherheit.
Sicherheitshinweise für alle lesenswert
Die Informationen der apoBank sind sehr gut aufbereitet und hilfreich über den aktuellen Fall hinaus. Auch auf den Internetseiten anderer Geldinstitute werden entsprechende Informationen eingestellt. Bitte informieren Sie auch Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über diese Betrugsmasche.