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Was kommt da auf uns zu?
30.01.2026 - interne Gremien, externe Gremien, Apothekenwesen, Ausbildung

Am 27. Januar trafen sich Andrea Kern und Dr. Jörg Wittig gemeinsam mit Thoralf Kühne von der Geschäftsstelle zu einem Austausch mit dem Fachschaftrat der Pharmaziestudierenden in Jena. Wir waren eingeladen worden, um die aktuellen Gesetzesvorhaben vorzustellen und die absehbaren Auswirkungen aus Sicht der LAKT vorzustellen.

Schwerpunkte waren dabei insbesondere die geplanten Erleichterungen für die Genehmigung einer Zweigapotheke und die mögliche Vertretung der Apothekenleitung durch PTA unter bestimmten Voraussetzungen. In beiden Fällen steht die Qualität der Arzneimittelversorgung nachhaltig auf dem Spiel, da jeweils nur der Beginn einer absehbaren Entwicklung in den Novellierungsvorschlägen sichtbar wird.

Optimismus und Tatkraft entgegensetzen

Beide Seiten waren bemüht, den sich hier anbahnenden Veränderungen Optimismus entgegenzusetzen. In jedem Fall müsse es gelingen, Pharmazie erlebbar zu machen, also den Menschen wirklich zu zeigen, was Apotheken leisten und warum das für sie gut und unverzichtbar ist. Denn natürlich macht der Beruf gerade dann Freude, wenn man helfen kann und das eigene Tun Probleme gelöst oder noch besser, vermieden werden. In unserer alternden Gesellschaft wird diese Aufgabe im Gesundheitsbereich immer größer, an Arbeit für Apothekerinnen und Apotheker wird es absehbar nicht mangeln.

Und was können wir tun?

Über diese Frage aus den Reihen der Fachschaft haben wir uns besonders gefreut. Denn genau darum geht es. Wer diese Frage stellt, ist kein Opfer, sondern sieht Gestaltungsspielraum. Für Studierende der Pharmazie kann das heißen, den Kontakt zu den Studierenden der Medizin auszubauen und zu pflegen und nicht müde zu werden, gemeinsame Lehrformate einzufordern. Und natürlich bietet der Tag der Pharmazie ein breites Spektrum, um sich mit Engagement und Tatkraft für die Pharmazie ins Zeug zu legen.